Industrie 4.0 Konzepte
1. Industrie 4.0 Konzepte
1.21. Innerbetriebliche Weiterbildung - 5
- Im Einvernehmen mit Geschäftsleitung und Mitarbeiter, vertreten durch den Betriebsrat, Ermöglichung des Zugangs zu eLearning Stationen (PCs) in betrieblichen Sozialräumen. Die dafür verwendete Lernzeit kann (teilweise) als Arbeitszeit verrechnet werden. Dies dient gleichzeitig als Vermittlung von in Zukunft unabdinglichen IT - Basiskompetenzen.
- Kontinuierliche Evaluation des Weiterbildungbedarfs und erfolgter Weiterbildung, in Abstimmung mit (unter anderem) Investitions- und Produktionsplänen. Geplante Investitionen, die den Arbeitsplatz betreffen, müssen frühzeitig in den Weiterbildungsbedarf eingehen. Die Feststellung des Weiterbildungsbedarfs darf sich nicht, wie in der Praxis häufig der Fall, auf Fachkompetenzen beschränken. Die Idee, jeden Menschen durch geeignete Maßnahmen beliebig formen zu können, geht auf behavioristische Anschauungen der 50er und 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts zurück und wird heute als irrig angesehen. Verantwortliche und nachhaltige Personalentwicklung berücksichtigt auch die Personal- und Sozialkompetenzen der Mitarbeiter, sowie deren subjektive Einsteillungen zu diesen. Mitarbeiter können dann Führungskompetenzen (beispielsweise) erwerben, wenn sie dafür geeignet sind und wenn sie dies auch wünschen.
- Wissen und Erfahrung sind nicht nur zwischen Mitarbeiter, sondern auch zwischen Mitarbeiter und Unternehmen zu transferieren (d.h., geeignet zu dokumentieren), einschließlich "lessons learnt". Damit kann einerseits Unternehmenswissen aufgebaut werden, andererseits können durch das verwendete Lernmaterial auch Kundenschulungen und Reklamationsmanagement davon profitieren.
- Zusammenarbeit mit einem externen Bildungsinstitut, um Weiterbildung in Form von eLearning ohne großen Aufwand seitens des Unternehmens als Service anbieten zu können.