Industrie 4.0 Konzepte

1. Industrie 4.0 Konzepte

1.9. Nicht-technikzentriert - 1

(laufendes Projekt im Forschungsprogramm Weiterbildungskonzepte)

 Hinweis: Zur leichteren Lesbarkeit sind bei rein femininen und maskulinen Schreibweisen immer beide Geschlechter gemeint.

 Einführung in häufig verwendete nicht-technische Begriffe und Konzepte

  • Wertschöpfungsketten, Wertschöpfungsnetzwerke

Traditionelle betriebswirtschaftliche Überlegungen zur Wertschöpfung weichen Wertschöpfungsketten und Wertschöpfungsnetzwerken.

In Produktionsbetrieben entsteht Wertschöpfung hauptsächlich durch Verarbeitungsprozesse, welche aus Rohmaterial und anderen Inputfaktoren ein höherwertiges Produkt erstellen. Vereinfacht gesagt ist Wertschöpfung derjenige Anteil an der betrieblichen Leistung (dem Produkt), der vom Betrieb selbst erbracht wird. Aber auch Marketing, Nachbetreuung und verwandte Dienstleistungen können zur Wertschöpfung gerechnet werden.

Wertschöpfungsketten entstehen beispielsweise durch Einbeziehen der Wertschöpfung von Kooperationspartnern, aber auch über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes hinweg. Durch die im Industrie 4.0 - Konzept inhärente Digitalisierung und Vernetzung können sich höhere Wertschöpfungen ergeben als bei Einzelplatzsystemen. Verbesserungspotenziale bestehen beispielsweise durch ide Verknüpfung der Bereiche Einkauf, Lagerhaltung und Logistik.

Schließlich bezeichnen manche Autoren adaptive und selbstlernende Mensch-Maschine - Systeme, aufbauend auf den Digitalen Schatten (siehe oben), die Grundlage für lernende Wertschöpfungssysteme.1