Theoretisches Modell zum Subjektiven Lernerfolg
| Site: | europa virtuelle Volkshochschule |
| Course: | Subjektiver Lernerfolg |
| Book: | Theoretisches Modell zum Subjektiven Lernerfolg |
| Printed by: | Gast |
| Date: | Wednesday, 30 December 2020, 6:35 AM |
Description
Das theoretische Modell zum Subjektiven Lernerfolg ist eine Integration folgender Theorien:
- Schommer-Atkins (2004): Embedded Systemic Model of Epistemological Beliefs", erweitertes Modell.
- Siebert (2012): Alltagsbewusstsein; Handlungen zur Bewältigung alltäglicher Herausforderungen.
- Holzkamp (1993). Lernbegründungen.
1. Theoretisches Modell: Übersicht
Integration der Theorien von:
- Schommer-Aikins (2004): Embedded Systemic Model of Epistemological Beliefs. Erweitertes Modell.
- Siebert (2006): Alltagsbewusstsein - Handlungen zur Bewältigung alltäglicher Herausforderungen.
- Holzkamp (1993): Lernbegründungen - Welt-/Gegenstandsaufschluss -Ermöglichung von Lernhandlungen.
(Abbildung: hier)
Die Theorie von Schommer-Aikins enthält im Wesentlichen die Elemente der Epistemologischen Überzeugungen (Epistemological Beliefs) aus 2004 und früheren Arbeiten der Autorin. Im erweiterten Modell findet sich zusätzlich das Konzept des (Lern-)Handelns, worunter Lernverhalten und Selbstreguliertes Lernen verstanden wird.
Siebert spricht allgemein von Handlungen zur Bewältigung alltäglicher Herausforderungen, die zusammen mit den Wissensbeständen des Lerners das Konzept des Alltagsbewusstseins darstellen.
Aus Holzkamps subjektivem Verständnis des Lernens stammt die Unterscheidung in expansive und defensive Lernbegründungen. Es sind die expansiven Lernbegründungen, die Welt-/Gegenstandsaufschluss und in der Folge Lernhandlungen ermöglichen.
Es ist Aufgabe dieser Forschungsarbeit dieses Modell empirisch zu bestätigen.